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Was gilt es beim Online Einkauf zu beachen:

Goldene Regeln des Einkaufens Es gibt 12 goldene Regeln des Einkaufens im Internet

Sicher Einkaufen 6 Möglichkeiten, im Internet zu bezahlen und welche Risiken dabei auftreten können

Im Internet einkaufen, stöbern und auf Shoppingtour zu gehen – das ist für viele von uns heute schon selbstverständlich. Und die meisten können mittlerweile mit dem Begriff "Online-Auktionen" oder "Shopping-Portal" etwas anfangen, auch wenn sie nie an einer realen Versteigerung teilgenommen haben und auch sonst eher Einkaufsmuffel sind.
Diese neuen Möglichkeiten sind zwar komfortabel und vielfältig, bergen aber natürlich auch eine ganze Menge von Sicherheitsrisiken in sich. Und natürlich muss man sich als Käufer oder Auktionsteilnehmer auch von Anfang an darüber im Klaren sein, was genau man erwirbt: Handelt es sich um ein real fassbares Produkt? Oder werden nur die Nutzungsrechte an elektronischen Daten wie etwa Musikstücken oder Klingeltönen für Handys abgetreten? So ist es ja beispielsweise möglich, an Soundfiles nur das Recht für das einmalige Abspielen zu erwerben. Auch die Nutzung bestimmter Software wird manchmal nur für eine bestimmte Zeit oder eine festgesetzte Zahl von Einsätzen gestattet.

Was beim "Vor-Ort-Kauf" kaum mehr zu besonderen Überlegungen Anlass gibt, ist beim Web-Kauf eine komplexere Angelegenheit: die Bezahlung.
Natürlich sind die herkömmlichen Zahlungsmethoden wie Überweisungen, Lastschriftabbuchungen und Zahlungen per Nachnahme auch im Internet weit verbreitet.
Dabei sind Besonderheiten zu beachten:
So sollten Sie etwa bei der Zahlung mit Kreditkarte oder EC-Karte unbedingt darauf achten, dass der Online-Shop mit zeitgemäßen Verschlüsselungstechniken arbeitet. Daneben gibt es aber mittlerweile auch eine ganze Reihe weiterer eigens für den Online-Kauf entwickelter Zahlungsmethoden.
Prepaid-Karten für den Internet-Einkauf etwa funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Telefonwertkarten. Sie rubbeln zunächst einen PIN-Code auf einer Wertkarte frei. Über die Internetseite des Kartenanbieters können Sie dann mit dem PIN auf Ihr Guthaben zugreifen. Als zusätzliche Sicherheit schützen Sie den Code noch mit einem persönlichen Passwort.

Es gibt auch Komplettsysteme für die Online-Bezahlung. Bei Firmen wie zum Beispiel Firstgate können Surfer-Konten eingerichtet werden. Dort müssen Sie dafür dann Ihre persönlichen Daten wie Name, Wohnort, Bankverbindung und E-Mail-Adresse bekannt geben. Danach können Sie bei allen Partnern der betreffenden Firma einkaufen und zahlen anschließend per Sammelrechnung.

Das Online-Versteigerungshaus eBay setzt neben den herkömmlichen Zahlungsmöglichkeiten (Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte) einen speziellen Dienst mit der Bezeichnung "Paypal" ein. Dieser Service bietet registrierten Kunden die Möglichkeit, ein virtuelles Konto einzurichten. Darüber können dann Online-Geschäfte abgewickelt werden. So können etwa Zahlungen für ersteigerte Waren innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Der Verkäufer wird per E-Mail davon in Kenntnis gesetzt und kann die Ware umgehend verschicken.

Natürlich haben auch Betrüger die boomenden Online-Geschäfte bereits für ihre üblen Zwecke entdeckt. Besonders unangenehm sind die Praktiken der Phisher. Diese wollen mit Hilfe gefälschter E-Mails Internetnutzer dazu bewegen, ihre Kundendaten preiszugeben.

Daher nie auf merkwürdige Links in Emails klicken. Schon gar nicht, wenn man keine Mails erwartet oder sensible Daten abgefragt werden. So sollte man nie TANs eingeben, weil angeblich etwas verifiziert werden muss.

Bei Onlinebanking empfiehlt es sich ebenso wie bei ebay oder amazon, direkt auf die Seite zu gehen und sich dort einzuloggen (d.h. die Seite selbst im Browser aufrufen und nicht Links folgen).

Auch beim Internetkauf sind nationale Grenzen übrigens nicht ohne Bedeutung. So kann es etwa sein, dass Sie für im Ausland erworbene Produkte Einfuhrzölle entrichten müssen. Manche Händler mit Sitz im Ausland schließen für Lieferungen nach Deutschland sogar ein Umtauschrecht aus.
Als goldene Regel gilt hier: Lieber etwas mehr Zeit in das Lesen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen investieren, als sich danach über missglückte Geschäfte ärgern!

Es gibt aber auch zahlreiche seriöse Shops. Die großen der Branche können es sich gar nicht leisten, unseriös im Internet aufzutreten. So kann man grundsätzlich bei Shopping-Portalen (wie Zanox, discount24,..) recht sicher einkaufen. Auch bekannte Ketten, wie tschibo oder auch otto sind unbedenklich.

Mittlerweile gibt es auch Siegel, die für einen sicheren Einkauf sorgen. Dabei übernimmt der Anbieter des Siegels im Notfall Rückzahlung des Kaufpreises.

Mehr Infos dazu gibts auf einem Einsteiger Portal: DoCooL.de mit vielen Infos rund ums bezahlen und Sicherheit im Internet.

Wer im Ausland einkauft wird sich wohl am leichtesten mit dem Bezahlsystem paypal.de tun. Der Vorteil ist, man bekommt die Sicherheit, daß bei Problemen paypal das Geld einbehalten kann und es der Kunde wieder bekommt. Der Nachteil ist, daß man bei paypal keine Zinsen auf sein Konto bekommt und nur mit Geld zahlen kann, das vorher auf das Konto eingezahlt wurde.

Auslandskäufe sollten aber nie spontan erfolgen und müssen immer besser vorbereitet sein, als welche im Inland. Es nützen Rechte nicht viel, wenn sie im Ausland nicht durchgesetzt werden können.

Schon im Jahr 2010 sollen nun zumindest europaweit Lastschriftverfahren vereinheitlicht werden und eignen sich ab diesem Zeitpunkt auch für Auslandskäufe. Beim Lastschriftverfahren hat man immer eine bestimmte Zeit (vorgesehen sind derzeit 6 - 8 Wochen) um die Zahlung rückgängig zu machen.

Weitere Infos zu Onlineshopping gibt es auch beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Hier klicken!