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Seit 2008 wurde der Jugendmedienschutz in einem Jugendmedienschutzstaatsvertrag neu geregelt. In diesem Vertrag findet man Angaben über jugendgefährdete und entwicklungshemmende Angebote.

Wenn nun eine Angebot oder eine Webseite als jugendgefährdend eingestuft werden, dann sind diese auch nicht mehr für Erwachsene zugänglich. Dies gilt z. B. bei Foren, in denen es um Selbstmord geht.

Auch Einschränkungen für Werbung bzgl. Kindern wird in diesem Staatsvertrag geregelt. Ebenso die Einrichtung von Jugendschutzbeauftragten in Unternehmen.


Damit sollen die Rechte von Kindern gestärkt werden.

Und es gibt durchaus einiges zu beachten. so haben Kinder ein ein Recht auf Zugang zu Medien. Das heißt, daß Kindern nicht ohne weiteres der Zugang zum Internet verwehrt werden darf. Auch andere Medien sin davon betroffen und dürfen nicht einfach entzogen werden. Dabei handelt es sich um speziell auf Kinder zugeschnittene Möglichkeiten von Informationen.
Auf der anderen Seite stehen Kindern auch ein Recht auf Privatsphäre zu. Persönliche Daten dürfen nicht einfach erfasst werden. Dazu gehören zwingende Fragen wie Alter, Name oder das abbilden eines persönlichen Fotos. Diese Daten dürfen jedoch freiwillig abgegeben werden.

Es gibt verschiedene Seiten, die teilweise auch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt werden. Hierzu zählt auch die recht umfassende und für Kinder, Kinderrechte und Infos entwickelte Kindersuchmaschine Blinde Kuh.

Unter http://blindekuh.de können Kinder und Eltern sich informieren, sichere Seiten für Kinder finden und allerlei Neues entdecken.

Dadurch können sich Kinder und Jugendliche leichter im Internet orientieren und erfahren so auch noch, was sie für Rechte haben und auf was sie achten sollen, wenn sie im Internet surfen.

Soziale Netzwerke sind die Orte im Internet, die von jungen Leuten am meisten aufgesucht werden. Protale wie facebook, studiVZ oder schülerVZ haben zusammen ca. 15 Millionen Benutzer. Dabei ist es ganz normal, wenn jemand über 200 Freunde hat. Um diese "Freundschaften" zu pflegen und weiter auszubauen wird viel Zeit benötigt. Die meisten Kommunkikation läuft über diese sozialen Netzwerke.

Für Eltern ist es daher wichtig, ihre Kinder dahingehend aufzuklären, daß sie keine Kontakte mit Fremden eingehen. Fremde sind in diesem Fall Menschen, die man nicht auch mal im normalen Leben gesehen hat.

Leicht werden auch persönliche Informationen wie Termine oder auch kompromitierende Bilder auf dem Profil veröffentlicht. Dies kann ausgenützt werden und bergt einiges an Gefahr.

Kinder und Jugendliche, die im Internet unterwegs sind, sollten sich der Verantwortung bewußt sein, daß sie dies nicht privat tun und dass Daten ausgelesen werden können.

(Updated 19.Jan.10) BitDefender Antivirus 2010 - Family Edition